Porträtserie „Humans of New York“ wird als Doku verfilmt

Erst waren es nur Bilder, dann kamen die Geschichten dazu und jetzt wird aus dem Fotoprojekt Humans of New York eine eigene Dokuserie.

Diese New Yorkerin und ihr Baby sind Teil der Dokuserie "Humans of New York".
Diese New Yorkerin und ihr Baby sind Teil der Dokuserie "Humans of New York". Screenshot: Facebook | Humans of New York

Anonym strömen Millionen von Menschen jeden Tag durch die Straßen der Großstädte dieser Welt. Unbekannte Gesichter ziehen vorbei und mit ihnen ihre Geschichten. Der Fotograf Brandon Stanton wollte diese urbane Anonymität durchbrechen und begann 2010 Fremde auf der Straße anzusprechen.

Er hatte sich ein Ziel gesetzt: 10.000 Menschen zu fotografieren, um seiner Stadt New York ein Gesicht zu geben. Zunächst fotografierte er nur, dann kamen Zitate und kurze Anekdoten dazu. Auf Facebook wurde das Projekt „Humans of New York“ über 18 Millionen mal geliket und auf Instagram folgen dem Porträt-Projekt knapp sieben Millionen Menschen. 2014 ist ein Buch entstanden – und nun wird das Projekt zur zwölfteiligen Dokuserie.

Insgesamt 1.200 Menschen interviewte Brandon Stanton über vier Jahre lang und ließ sie von einem Filmemacher begleiten. Der Trailer verspricht das, wofür Humans of New York von Beginn an steht: interessante Menschen, herzzerreißende Schicksale und viel Gefühl.

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„Ich bin oft tief bewegt von den Menschen, die ich treffe. Sie bringen mich zum Lachen oder zum Nachdenken. Und ich gebe mir größte Mühe, die Begegnungen über Worte und Bilder nachzubilden“, schreibt der Fotograf unter dem Trailer auf Facebook. „Aber ich wusste immer, dass Videos am meisten den Eindruck von ‚tatsächlich dabei sein‘ vermitteln.“

Die Serie wird dort ausgestrahlt, wo sie begann: auf Facebook, auf der kommenden eigenen Video-Plattform Watch.