„Sagt, dass das nicht wahr ist“: Köttbullar kommen gar nicht aus Schweden

Ihr müsst jetzt stark sein: Schweden enthüllt die wirkliche Herkunft der beliebten Fleischbällchen.

Köttbullar: Die Fleischbällchen kommen ursprünglich gar nicht aus Schweden.

"Mein ganzes Leben war eine Lüge ..." © dpa

Die kleinen, runden Fleischklöpse mit dem ulkigen Namen Köttbullar gelten als schwedisches Traditionsgericht und gehören, nebst Hot Dog und Duftteelichtern, wohl zu jedem Besuch eines bekannten schwedischen Möbelhauses.

Doch nun sorgt der offizielle Twitter-Account Schwedens mit nur einem einzigen Tweet für Furore und bringt das Weltbild vieler Menschen ins Wanken, denn: Die beliebten Hackbällchen kommen gar nicht aus Schweden.

„Die schwedischen Hackbällchen basieren eigentlich auf einem Rezept von King Charles XII., welches er Anfang des 18. Jahrhunderts aus der Türkei mit nach Hause brachte. Bleiben wir bei den Fakten“, schreibt Sweden.se. Zwar war die Türkei damals noch als Osmanisches Reich bekannt, nichtsdestotrotz diskutieren jetzt viele User*innen über die Herkunft der Fleischbällchen, mit teils dramatischen Tweets. Fast 20.000 Likes und knapp 7.500 Retweets verzeichnet der Post bis dato.

„Mein ganzes Leben war eine Lüge … „

„Immer noch großartig – egal, woher sie kommen!“

„Und es heißt ‚Köfte‘. Warum geben wir ihnen nicht einen neuen Namen? Schwedische Köfte“

„Das ist schrecklich und herzzerreißend! Das ganze Nationalbild von Schweden und die Wirtschaft stehen auf dem Spiel. Kreisch!“

„Es gibt keine Hoffnung mehr für Schweden.“

„Sagt, dass das nicht wahr ist! Als nächstes werdet ihr mir erzählen, dass Apfelkuchen nicht amerikanisch ist *guckt-in-Notizen-nach* oh, Moment, … „