So beschreibt ihr die Beziehung zu euren Müttern in nur einem Satz

Vertraut, instabil oder kompliziert. Wir wollten von euch anonym wissen, wie ihr das Verhältnis zu euren Müttern in nur einem Satz beschreibt. 

Vertraut, instabil oder kompliziert. Wir wollten von euch anonym wissen, wie ihr das Verhältnis zu eurer Muter in nur einem Satz beschreibt. 

Wie sieht die Beziehung zur eigenen Mutter aus? Foto: Sai De Silva / Unsplash | CC0

Die Beziehung zur eigenen Mutter ist oft etwas ganz Besonderes: Für manche Menschen ist sie eine der größten Bezugspersonen und bleibt das auch ein Leben lang. Andere wiederum haben überhaupt keine oder nur eine schlechte Beziehung zur eigenen Mutter. Ihr seid unserer Aufforderung gefolgt und habt uns anonym erzählt, wie ihr die Beziehung zu eurer Mutter in nur einem Satz beschreiben würdet.

Vor einer Woche wollten wir von euch wissen, wie euer Verhältnis zu eurem Vater ist. Heute geht es um eure Mutter. Erzählt es uns anonym unter: http://bit.ly/2KQ9yZN

Gepostet von ze.tt am Montag, 13. August 2018

Die Antworten reichen von engster Vertrautheit und großer Liebe bis hin zu totaler Distanz und Abnabelung. Wir haben einige Reaktionen für euch zusammengestellt.

Moralischer Kompass

„Meine Mutter ist mein Ankerpunkt, mein moralischer Kompass, mein Vaterersatz und meine beste Freundin in einer Person.“

„Sie meinte mal zu mir, dass wohl niemals ein Mensch mehr für mich tun wird als sie – und ich glaube, damit hat sie recht.“

Ich liebe sie nicht, aber es ist schön zu wissen, dass wir immer füreinander da sind.“

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Die Zuneigung wächst mit der Distanz

„Ich habe sie geliebt, aber sie konnte es nie zeigen, und als sie starb, brach eine Welt für mich zusammen.“

„Kompliziert: Die Zuneigung und das Verständnis zwischen uns wächst mit der Distanz.“

[Außerdem auf ze.tt: So beschreibt ihr die Beziehung zu euren Vätern in einem einzigen Satz]

„Engste Vertraute und beste Freundin – gleichzeitig mein liebster Streitpartner über Gesellschaft, Politik und Erziehungsfragen.“

Eine Heldin

„Ohne meine tolle, psycho, liebenswerte Hippie-Mutti geht gar nichts!“

Meine Mama ist mein Vorbild, meine Heldin, mein Fels in der Brandung.“

„Nach einer psychisch und physisch gewaltgeprägten Kindheit hat sie seit 28 Jahren keinen Platz in meinem Leben!“

„Es ist kompliziert.“

Beschissen

„Sie ist super stolz auf mich und das, was aus mir geworden ist – trotzdem erinnert sie mich immer noch gerne an Arztbesuche, die rechtzeitige Abgabe der Steuererklärung und sonstigen Kram den ich vergessen könnte.“

„Sie war ihr ganzes Leben lang eine böse, alte Frau und so ist sie auch gestorben: böse, einsam und allein. Darf man froh über den Tod der Mutter sein?“

„Meistens instabil, zur Zeit beschissen.“

Liebevoll

„Meine Mutter ist eine herzliche, liebevolle Frau, die sich immer um alles und jeden kümmert, und dafür liebe ich sie noch mehr, aber ich habe auch oft Angst, dass sie sich übernimmt.“

„Meine Mutter ist meine Heldin, sie wurde dies durch ihre Taten und Eigenschaften geprägt von unendlicher Liebe, Sicherheit und Stärke.“