So habt ihr früher eure Sims gequält

Beim Computerspiel Die Sims sind die Figuren dem Willen der Spieler*innen ausgeliefert. Und die haben nicht immer nur Gutes im Sinne.

Vor 20 Jahren ist die erste Version von Die Sims erschienen. Spieler*innen bekamen darin zum ersten Mal die Gelegenheit, im Rahmen eines Computerspiels das echte Leben zu simulieren. Sie konnten Spielfiguren erstellen, deren Aussehen und Charakter anpassen, mit ihnen einen Haushalt und eine Familie gründen, ihnen einen Job suchen und sie beim Altwerden begleiten. Jeden Schritt und jede Entscheidung ihrer*s Sims konnten die Spieler*innen beeinflussen: Seien es existenzielle Beschlüsse über den richtigen Beruf oder die simple Wahl zwischen Gartensalat oder Hot Dogs zum Abendessen. Das Spielemagazin Gamestar beschrieb den ersten Teil von Die Sims als eine „Mischung aus Daily Soap, Aufbau-Spiel und Echtzeit-Strategie“.

20 Jahre später besteht die Sims-Reihe aus vier Hauptspielen für mehrere Plattformen sowie zahlreichen Erweiterungen. Das Spielprinzip ist zwar über die Jahre gleich geblieben, die Arten, ein virtuelles Leben zu führen, wurden im Laufe der Zeit jedoch immer ausgebuffter. Sims können inzwischen in den Urlaub fahren, Haustiere halten oder Zeitreisen unternehmen. Gleich ist aber geblieben: Ein Sim ist zu hundert Prozent von den Launen der Spielenden abhängig, egal wie grausam diese sein mögen. Manchmal kann ein verkapptes Leben mit privaten Misserfolgen und beruflichen Fiasken eben spannender sein als ein fehlschlagfreies 08/15-Leben mit Traumberuf, Hochzeit und Kindern.

Wir wollten von euch anonym wissen, wie grausam ihr Die Sims gespielt habt. Habt ihr euch des Klassikers bedient und einen Pool ohne Ausstieg gebaut? Habt ihr eure Sims so peinlich in der Öffentlichkeit vorgeführt, dass sie vor Scham gestorben sind? Welche Teufeleien habt ihr euch erlaubt? Eine Auswahl eurer Antworten haben wir oben in der Galerie zusammengetragen.

Die Kommentarfunktion ist ausschließlich unseren Leser*innen von ze.tt gr.een vorbehalten.

Noch keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Dein Kommentar ist nur für andere Abonnenten sichtbar. Du erscheinst mit deinem bei Steady hinterlegten Namen und Profilbild. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Es kann ein paar Minuten dauern, bis dein Kommentar erscheint.