So hätten die Drehs von Disney-Zeichentrickfilmen mit Greenscreens ausgesehen

In Realfilmproduktionen werden häufig Greenscreens eingesetzt. Ein Illustrator zeigt, wie es ausgesehen hätte, wäre die Technik auch bei Zeichentrickfilmen verwendet worden.

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Ist Jasmin etwa gar nicht auf einem Teppich mit Pferden um die Wette geflogen? Illustrationen: © andhikamuksin | Instagram Bearbeitung: ze.tt

Nach und nach adaptiert Disney seine beliebten Zeichentrickfilmklassiker als Realverfilmungen. Zwar spielen darin echte Darsteller*innen die Hauptrollen. Damit sie aber wie bei Aladdin auf einem fliegenden Teppich schweben oder wie bei Arielle unter Wasser atmen können, kommen natürlich Greenscreens und Computerprogramme zum Einsatz.

Wie hätte es ausgesehen, wenn auch bei den Zeichentrickfilmen statt des Zeichenstifts Greenscreens eingesetzt worden wären? Der Illustrator Andhika Muksin zeigt auf seinem Instagram-Account, wie ein solches Behind the scenes bei Alice im Wunderland, Arielle und Aladdin ausgesehen hätte.

Hat der Greenscreen bald ausgedient?

Wenn bei Film- und Serienproduktionen nicht in einer realen Umgebung gedreht werden kann, arbeiten Filmemacher*innen mit den Schlüsselfarben Grün und Blau: Die Akteur*innen spielen dann vor einer gefärbten Wand, auf die im Anschluss reale Filmaufnahmen projiziert werden. Auch aus Nachrichtenformaten ist diese Technik schon lang nicht mehr wegzudenken: Dort werden neben den Beiträgen zur Berichterstattung auch Grafiken wie die Hochrechnungen bei Wahlergebnissen und das Wetter auf den Greenscreen eingeblendet.

Der Greenscreen könnte aber schon bald ausgedient haben. Bei den Dreharbeiten der Star-Wars-Serie The Mandalorian, die bei Disney+ zu sehen ist, kam bereits eine neue Technologie zum Einsatz: Stagecraft. Dabei müssen Darsteller*innen nicht mehr vor farbigen Wänden so tun, als würden sie ihre Umgebung sehen, sondern Projektoren bilden die am Computer produzierte Landschaft live auf den Sets ab.

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Disney-Prinzessinnen sind auch nur Menschen

Neben den Greenscreen-Bildern holt der Illustrator Andhika Muksin die Disney-Charaktere auf seinem Instagram-Account auch ein ums andere Mal in die Realität, lässt sie aufs Coachella-Festival oder auf eine Beerdigung gehen. Dabei verleiht er ihnen oft menschliche Züge, indem er ihre Gesichter verzerrt, ihre Schminke verlaufen oder sie einfach einmal essen lässt. Damit befreit Muksin die Figuren von der Perfektion, die Disney ihnen aufzwingt.