So läuft es ab, wenn ein Berliner Exil-Schwabe die Familie in der alten Heimat besucht

Was passiert, wenn ein seit 15 Jahren in Berlin lebender Schwabe mit seiner Familie in die alte Heimat fährt? Es wird lustig, wie Twitterer @gemuellert zeigt.

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CSI Ostalb. Foto: © dpa; @gemuellert / Twitter

Vor mehr als 15 Jahren verließ Twitterer @gemuellert wegen der Arbeit die Ostalb und zog nach Berlin. Seine Heimat ist eine Gegend, die aufgrund ihrer unwirtlichen Bedingungen gerne auch liebevoll Schwäbisch-Sibirien genannt wird. Auch wenn in Berlin mitunter ein rauer Wind weht, hinderte dieser @gemuellert nicht daran, in der Hauptstadt heimisch zu werden.

Vor gut einem Jahr besuchten ihn Teile seiner Verwandtschaft und @gemuellert berichtete auf Twitter sehr amüsant darüber, wie schwäbische Provinz auf Hauptstadt trifft. So erzählte er etwa davon, dass seine Verwandtschaft die Frage, ob sie einen Flat White haben wollten, mit einem „Noi, n Kaffee“ beantwortet hätten.

Wenige Monate später trat er mit seiner Frau und seinen drei in Berlin geborenen Kindern den Gegenbesuch an. Sie seien im „Kita-, Grundschul- und Oberschulalter“, wie er ze.tt mitteilte. Den Weihnachtsbesuch dokumentierte er ebenfalls auf Twitter.

Zeit für Läbrkäswegga

Fast ein Jahr später ist es Zeit für einen weiteren Besuch. Was würde dieses Mal passieren, wenn die Berliner*innen mit ihren schwäbischen Wurzeln konfrontiert würden?

Die Ostalb besucht @gemuellert nach wie vor gerne, wie er ze.tt sagte. „Was mich allerdings stört: Ich glaube, in diesen Kleinstädten wissen die gar nicht, was für ein Kleinod zum Beispiel eine klassische Fußgängerzone ist.“ In Berlin würden Kämpfe um die autofreie Innenstadt ausgetragen. „Hier verfällt sie meines Erachtens zunehmend. Das ist schade.“

´S isch äba doch ed alles schlecht in Berlin.