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So legte Sturmtief Xavier Berlin lahm

Sturm Xavier wütete im Norden Deutschlands. Sieben Menschen kamen ums Leben, Tausende strandeten an Bahnhöfen, Bäume fielen um wie Dominosteine.

In der Zeit nach 1971 gab es nur sechsmal ähnlich starke Stürme. Das hat das Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin mitgeteilt. Xavier ist nun der siebte, der mit Windstärke 12 über den Norden und Nordosten Deutschlands fegte. Auch am Tag danach sind zahlreiche Fern- und Nahverkehrsstrecken immer noch nicht befahrbar. In ganz Deutschland mussten die Feuerwehren in der Nacht auf Freitag Tausende Einsätze fahren, sieben Menschen kamen ums Leben.

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Wenn der Zug zum Hotel wird

An den Bahnhöfen zahlreicher Städte wurden sogenannte Hotelzüge eingerichtet. Dort konnten die zahlreich festsitzenden Reisenden übernachten. Insgesamt gab es knapp 20 solcher Züge, sagte der Sprecher der deutschen Bahn zu ZEIT ONLINE.

Ein Fahrgast bestellte sich Pizza in den Zug. Sie kam sogar an.

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Massenwarten

In Berlin stellten alle öffentlichen Verkehrslinien, die nicht unterirdisch verlaufen, den Betrieb ein. Daher mussten viele auf U-Bahnen ausweichen. Aufnahmen vom U-Bahnhof Alexanderplatz zeigen, wie groß der Andrang war.

Viele Bäume waren müde und wollten sich hinlegen

Die Wucht des Sturmes entwurzelte zahlreiche Bäume. Sie fielen auf Straßen und Gleise, die daraufhin für Räumungsarbeiten gesperrt werden musste.

Regen auch von unten

Klüger wär’s gewesen, den Springbrunnen bei bis zu 137 Stundenkilometern abzustellen.

Chance nutzen und blau machen

Jemand – wahrscheinlich ein Schüler – erlaubte sich einen Spaß und erklärte den heutigen Tag schulfrei. Die Polizei klärte schnell auf.

Alkohol hilft

Statt in Hotelzügen fanden manche Festsitzenden Unterschlupf bei Anwohner*innen. Ein bisschen Rotwein und gleich ist alles besser.

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