So sah der 40. Christopher Street Day in Berlin aus

Zum 40. Mal feierten mehrere hunderttausend Teilnehmer*innen den Christopher Street Day in Berlin. Wir haben die Parade fotografiert und zeigen euch die schönsten Bilder.

Trotz Temperaturen über 30 Grad haben mehrere hunderttausend Menschen am CSD Berlin teilgenommen. Die Pride-Parade feierte in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Unter dem Motto „My Body, my Identity, my Life“ beteiligten sich laut Veranstalter*innen circa 60 Wagen und 27 Fußgruppen an dem Umzug. Der Zug startete mittags mit einer Auftaktkundgebung am Kurfürstendamm und fand sein Ende am Brandenburger Tor.

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Zum 40. Jubiläum wollten die Veranstalter*innen den Berliner CSD politischer gestalten. Bereits Tage vor der Parade hatten sie elf zentrale Forderungen veröffentlicht, in denen sie unter anderem sexuelle Selbstbestimmung in der Frauenbewegung, mehr Rechte für trans* und intersexuelle Menschen sowie mehr Freiheit in der Gestaltung von Beziehungs- und Familienmodellen fordern. Wegen der hohen Temperaturen befinden sich am Ende der Route zur Abkühlung zwei große Duschen für die Teilnehmer*innen.

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Der CSD Berlin fand am 30. Juni 1979 zum ersten Mal statt. Damals beteiligten sich lediglich knapp 500 Menschen am Umzug, hauptsächlich schwule und lesbische Menschen. Die Mottos lauteten damals „Mach dein Schwulsein öffentlich“ und „Lesben erhebt euch – und die Welt erlebt euch“. Die größte Pride-Parade findet mit der ColognePride jährlich in Köln statt.

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