So müssten Filmplakate in Zeiten der Quarantäne aussehen

Auf diesen nachbearbeiteten Motiven gilt für Superheld*innen und Seriencharaktere während der Corona-Krise: zu Hause bleiben.

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Wo sind Walter White, Eleven und die Avengers? Zu Hause! Screenshots: © Bosslogic | Instagram, Collage: ze.tt

Normalerweise sitzen auf dem Plakat für die Serie Breaking Bad Walter White und Jesse Pinkman auf Campingstühlen beisammen. Die Avangers posieren für ihre Poster dicht an dicht. Die Kids von Stranger Things fahren auf ihren Rädern direkt nebeneinander. Diese Nähe ist aber gerade nicht angesagt, denn die Corona-Krise verlangt Kontaktverbote und Abstand, sogenanntes Social Distancing. In Deutschland gilt für alle Begegnungen ein Mindestabstandes von 1,50 Metern, „besser zwei“, sagt Angela Merkel.

Film- und Serienfiguren nehmen seit jeher eine Vorbildfunktion ein: Sollten sie sich dann nicht auch an die Richtlinien halten? Oder noch besser: in Quarantäne gehen? Zumindest auf den nachbearbeiteten Film- und Serienplakaten des australischen Künstlers Nikolai Baslajik tun sie das Richtige: Sie bleiben ganz zu Hause und motivieren so auch Fans zum Daheimbleiben.

Motivierende Marvel-Held*innen

Statt Robert Downey Jr. als Iron Man, Gwyneth Paltrow als Virginia Potts und der Iron Legion im Hintergrund, sehen wir auf dem Plakat zu Iron Man 3 nurmehr die Skyline von New York City. Auch Captain America und Thor gehen mit gutem Beispiel voran und lassen zum Schutz der Menschheit sogar ihre sonst überlebenswichtigen Waffen zurück. Im Kampf gegen Corona hilft halt auch kein magischer Hammer.

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Social Distancing (marvel edition)

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Social Distancing in Serien

Beim Serienplakat zur achten Staffel von Modern Family blicken sonst zwölf Gesichter durch die goldenen Bilderrahmen. In Zeiten von Corona, wo man nur noch mit den Mitgliedern der Kernfamilie zusammensein soll, verbringen die Delgado-Pritchetts, Dunphys und Tucker-Pritchetts ihre Zeit nun sicherheitshalber in getrennten Haushalten.

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Social Distancing (TV series edition)

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Kein Kampf auf dem Todesstern

Wie wäre die Stimmung im Haus der Parks in Parasite ohne die Verstrickungen mit der Familie Kim gewesen? Wie wäre das Chaos auf den Straßen Gothams ausgegangen, wenn sich Joaquin Phoenix als Joker nicht eingemischt hätte? Wer hätte außer Rey und Kylo Ren auf dem Todessternwrack in Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers kämpfen können? Wer außer James Bond könnte auf dessen Triumph über die Straßen im süditalienischen Matera jagen? Die Plakatentwürfe von Nikolai Baslajik regen auch die Fantasie an, sich die Filmsettings ganz ohne oder mit anderen Figuren vorzustellen.

James Bond hat übrigens auch in der Realität alles richtig gemacht: Daniel Craigs letzter Einsatz als 007 in Keine Zeit zu sterben wurde coronabedingt auf den 12. November verlegt.

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