So sehen Väter vor und nach der Geburt ihres Kindes aus

Ein Londoner Fotograf verbringt 72 Stunden auf einer Entbindungsstation und fängt die Aufregung, Angst und Freude werdender Väter ein.

Für alle Eltern ist es ein ganz besonderer Moment, wenn sie das neugeborene Kind zum ersten Mal in ihren Armen halten: Nach neun Monaten Schwangerschaft und einer oftmals anstrengenden, nervenaufreibenden Geburt ist das Baby endlich da. Für Frauen ist die Geburt unumstritten deutlich anstrengender als für Männer. Doch auch die werdenden Väter erleben eine emotionale Achterbahnfahrt: Angst, Aufregung, Vorfreude.

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Der Londoner Fotograf Tom Oldham verbrachte für die Fotoreihe Becoming A Father 72 Stunden auf der Entbindungsstation des Universitätskrankenhauses in Lewisham und lichtete Väter vor und nach der Geburt ihrer Kinder ab. Auf seinem Instagram-Account schreibt er dazu: „Mich auf Väter und ihre Reaktionen auf das Vaterwerden zu konzentrieren und zu schauen, welche Veränderungen in diesem Moment passieren, erschien mir wie ein neuer Ansatz, den ich bisher noch nicht hatte“ Der britischen Internet-Zeitung The Independet erklärt Oldham: „Diese Bilder fangen einen richtig mächtigen Moment im Leben dieser Männer ein und sollen die Ungeheuerlichkeit des Elternwerdens zeigen.“

Die leitende Geburtshelferin des Universitätskrankenhauses Lewisham, Tracy Thomas, erklärt, ebenfalls im The Independent: „Ein Kind zu bekommen ist eine gemeinsame Anstrengung, aber manchmal werden Väter dabei übersehen und sie fühlen sich nicht so sicher. Jeden Tag sehe ich die Veränderung, die Männer aus allen Gesellschaftsschichten erleben, und hoffe, dass die Bilder diese unglaubliche Veränderung einfangen.“