So sehr berühren die Bilder des „Unicef-Foto des Jahres 2019“-Wettbewerbs

Armut und Krieg, aber auch Freude: Die Siegerfotos des Unicef-Fotowettbewerbs Foto des Jahres 2019 zeigen die unterschiedlichen Lebensumstände von Kindern auf der ganzen Welt.

Die 13-jährige Wenie lebt auf den Philippinen. Jeden Tag sammelt sie Plastikmüll, um ihn anschließend für wenig Geld zu verkaufen. Jeden Tag riskiert sie ihre Gesundheit und oft auch ihr Leben, um ihre Existenz zu sichern. Der deutsche Fotograf Hartmut Schwarzbach hat sie dabei aufgenommen, wie sie in einem Meer aus Müll im Hafen von Manila steht. Die Jury wählte das eindrucksvolle Foto jetzt zum Unicef-Foto des Jahres 2019.

Geschichten von Kindern und Jugendlichen

„Das Unicef-Foto des Jahres erzeugt Nähe; Nähe zu Kindern, die sonst kaum jemand sieht. Es zeigt ihre Not – aber auch ihre Stärke, selbst unter den trostlosesten Bedingungen nicht aufzugeben“, erklärte Elke Büdenbender, Schirmherrin von Unicef Deutschland, bei der Preisverleihung.

Bereits seit 2000 gibt es den jährlichen Fotowettbewerb, der Fotos und Fotoreportagen prämiert, die die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen auf besondere Weise dokumentieren: sowohl in schwierigen Lagen als auch in Momenten der Freude. Bildjournalist*innen aus der ganzen Welt, die zuvor von Expert*innen der Fotografie nominiert wurden, können hier ihre Einzelfotos oder Serien einreichen. In diesem Jahr hatten sich 98 Fotograf*innen mit 1.500 Bildern beworben. Die Siegerfotos wählte eine unabhängige Jury aus.

Der zweite Preis ging an den australischen Fotografen Andrew Quilty, der in einem Familienporträt sieben Kinder aus Afghanistan zeigt, die ihre Beine bei der Explosion eines Blindgängers verloren haben. Der spanische Fotograf Antonio Aragón Renuncio erhielt den dritten Preis für seine Reportage über arbeitende Kinder in den Goldminen in Burkina Faso.

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