Unsere liebsten Emojis – und warum wir sie so oft benutzen

Fast alle kennen sie, fast alle benutzen sie: Emojis. Zum Welt-Emoji-Tag verraten ze.tt-Redakteur*innen ihre piktogrammatischen Lieblinge.

Lieblings-Emoji-ze.tt-Redakteure

"Ich liebe Kapitalismus und Geld, genauso Gott und die Pflänzchen auf meinem Balkon. Zumindest laut meinen Emojis." Collage: ze.tt

Fünftausend Jahre hat es gedauert, bis Menschen die Hieroglyphen-Schrift wieder aus den Tiefen des kollektiven Gedächtnisses ausgegraben und in ein neues Gewand gesteckt haben. Nur benutzen wir heute nicht mehr den bekannten altgriechischen Begriff dafür, sondern einen japanischen. Das japanische Wort 絵文字 bedeutet Bildschriftzeichen. Wir sprechen das Emoji aus.

Eine Textnachricht ohne Emojis ist heute kaum noch denkbar – besonders, wenn es um Gefühle geht. In Deutschland erfreuen sich gerade das Herz-Emoji, das Freudentränen-Emoji und das lächelnde Emoji mit Herzchenaugen großer Beliebtheit.

Kein Zufall ist, dass es auch ein Kalenderblatt-Emoji gibt, und darauf der 17. Juli abgebildet ist: 📆. Denn das ist der Welt-Emoji-Tag. Und weil wir Emojis so viel verdanken – darunter möglichst beiläufig wirkende Flirtversuche und Strategien, um einen abruptes Gesprächsende weniger schräg wirken zu lassen – zeigen ze.tt-Redakteur*innen, welche Emojis auf ihrem Smartphone als am häufigsten benutzt abgespeichert sind. Und ihr dürft gerne mitspekulieren, was das wohl über sie aussagt.

Markus Mackbildschirmfoto-2019-02-21-um-12.54.04-512x512

„Wer verwendet bitte so häufig das Schildkröten-Emoji? Vermutlich sind es Menschen, die eine eigene kleine Kröte ihr Haustier nennen. So wie es bei mir der Fall ist. Den Berg und die Kuh kann ich mir derweil nur damit erklären, dass meine Schwester in der Schweiz lebt.“

Welt-Emoji-Tag

eva-reisinger-journalistin-zett-512x512Eva Reisinger

„Hallo, ich bin Eva. Ich bin aus Österreich, liebe Kapitalismus und Geld, genauso Gott und die Pflänzchen auf meinem Balkon. Zumindest laut meinen Emojis.“

 

 

Welt-Emoji-Tag

 

Manuel-Bogner-JournalitManuel Bogner

„Ich teile die Welt in zwei Arten von Menschen – in solche, die das Zwinkersmiley benutzen, und in solche, die es – Gott sei Dank – nicht benutzen. Ich glaube, es nervt mich so, weil es meistens das davor Gesagte entschärfen oder krampfhaft lustig machen soll. Warum nicht lieber eins der mehr als 2.500 anderen benutzen? So, und jetzt könnt ihr mich alle mal. Zwinkersmiley.“

Welt-Emoji-Tag

Jessica Wagenerjessica-wagener_avatar_1535538862-512x512

„Wenn man meinen Emojis glaubt, ist mein Leben offenbar eine Achterbahn der extremen Gefühle. Mit Musik und Bier.
Meine Emojis sind sehr schlau.
EMOJIS LÜGEN NICHT!“

Welttag Emojis

Poliana Baumgarten ze.ttPoliana Baumgarten

„Man sieht, ich leide unter Stimmungsschwankungen.“
Wellttag Emojis

Nicole Kiendl ze.ttNicole Kiendl

„GuMo, ich bin Nici, verteile gern Liebe, halte viele Dinge für Abfall und vermisse täglich ein ordentliches Semikolon-Emoji.“

Welttag Emojis

Seyda Kurt ze.ttŞeyda Kurt

„Wer bin ich? Wer werde ich sein? Mein Kollege Markus Mack sagt über mich: ‚Wenn Şeyda nicht gerade ihre Augen verdreht, träumt sie davon, ganz viele Bäume zu pflanzen und den Kapitalismus ins All zu schießen. Oder so.'“

 

 

Welttag Emojis

Philipp Kienzl ze.ttPhilipp Kienzl

„Das bezeichnendste Emoji meines Lebens ist wohl das Gesicht, das die Augen verdreht, es soll wohl den Ausruf ‚Geh bitte!‘ ersetzen. Die Grundgenervtheit habe ich als Österreicher im Blut und der Ausdruck dessen ist bei fast jeder Situation anwendbar – sei es ernst gemeint oder im sarkastischen Sinne. Die Steigerung des Augenrollens ist klarerweise der Sarg, der nur bei akuten Umständen zum Einsatz kommt und energisch meinen Unwillen ausdrücken soll.“

Welttag Emoji