Versüßt euch den Tag mit den Bildern der Pandababys aus dem Berliner Zoo

Zwillinge! Im Berliner Zoo sind gleich zwei Pandababys zur Welt gekommen. Wir haben die Bilder, die euch den Tag aufhellen.

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Montag, Wahlfrust, Sommerende. Wir wissen ganz genau, dass ihr heute Pandababys braucht. Foto: Zoologischer Garten Berlin

Montagmorgen, vielen Menschen stecken noch die gestrigen Wahlergebnisse aus Brandenburg und Sachsen in den Knochen, und auch der Sommer scheint sich nach den vergangenen heißen Tagen langsam zu verabschieden. Was könnte an einem solchen Tag also besser sein als die Meldung, die der Berliner Zoo heute früh twitterte: „Meng Meng ist Mama – und das gleich doppelt! Wir sind so glücklich, uns fehlen die Worte!“ – Zwillinge! Im Berliner Zoo sind zwei Pandababys zur Welt gekommen.

Die ausgewachsene Pandabärin Meng Meng umsorgt in einem Video, das der Zoo über Twitter teilte, ein rosarotes, winzig kleines Lebewesen ganz liebevoll mit ihren starken Pranken und wärmt es an dem weichen Fell ihrer Wangen. Es sind rührende und gleichzeitig faszinierende Szenen. Am Samstagabend erblickte Deutschlands erster Pandanachwuchs das Licht der Welt. Vergleichsweise propere 186 beziehungsweise 136 Gramm bringt der Nachwuchs auf die Waage und macht auch sonst einen munteren Eindruck. „Meng Meng und ihre beiden Jungtiere haben die Geburt gut überstanden und sind wohlauf“, sagte Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem in einer Pressemitteilung. „Obwohl es der erste Nachwuchs für unsere junge Pandadame ist, kümmert sie sich vorbildlich.“

Optisch ähnelt der Nachwuchs seinen Eltern noch gar nicht. Rosarot gefärbt, mit feinem weißen Flaum und einem überproportionierten Schwanz fehlt den beiden Pandababys noch das charakteristische schwarz-weiße Fell. Dafür machen sie sich bereits mit lautem Quietschen bemerkbar.

 

Da Pandas bei Zwillingsgeburten in der Regel nur ein Jungtier aufziehen, hat sich der Zoo Berlin in enger Abstimmung mit den chinesischen Expert*innen der Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding dazu entschlossen, Meng Meng aktiv bei der Aufzucht zu unterstützen. Die Jungtiere werden daher in einem Rhythmus von etwa zwei bis drei Stunden abwechselnd bei der Mutter und sonst in einem warmen Inkubator von den angereisten chinesischen Aufzuchtexpert*innen umsorgt. „Die wärmende Nähe der Mutter ist wichtig, damit die Kleinen nicht auskühlen“, erklärt Knieriem. Meng Meng (6) und Männchen Jiao Qing (9) sind eine Leihgabe Chinas und stammen aus einem Reservat in Chengdu.

Dass Pandadame Meng Meng schwanger war, wurde erst vor gut einer Woche durch Expert*innen des Berliner Zoos sowie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) per Ultraschall festgestellt. Dort war bereits ein kleines kräftig schlagendes Herz im Bauch von Meng Meng gesehen worden.

Die junge Pandafamilie wird sich nun erst einmal hinter den Kulissen kennenlernen und ist bis auf Weiteres nicht für die Zoo-Besucher*innen zu sehen. Bis zu vier Jahre wird der Nachwuchs voraussichtlich in Berlin aufwachsen, wie der Zoo mitteilte. Dann würden sich die Jungtiere von ihrer Mutter lösen „und Berlin in Richtung China verlassen“.