Video: ze.tt protestiert gegen Bananen-Verbot in chinesischen Livestreams

Der chinesische Präsident verbietet ab sofort, in Livestreams Bananen auf erotische Art und Weise zu essen. ze.tt protestiert vor der chinesischen Botschaft in Berlin.

Wir protestieren!
Wir protestieren! © ze.tt

Es klingt absurd, ist aber kein Witz: Wer in einem chinesischen Livestream auf erotische Art Bananen isst, dessen Account kann gesperrt werden. Präsident Xi Jinping will so für „zivilisiertes Verhalten“ im Internet und weniger unangemessenen Inhalt sorgen, schreibt der Guardian und beruft sich auf CCTV News.

In China gibt es viele Livestreaming-Plattformen – zum Beispiel Panda.tv, Douyu, Zhanqi TV oder YY – auf denen Menschen anderen Menschen einfach dabei zugucken, wie sie lernen, mit ihren Hunden spielen oder eben sexy Bananen essen.

Die in China verbreitete Kontrolle vieler Internet-Anbieter und Anwendungen ist bei Livestreams allerdings nicht so einfach, weil live nicht vorab zensiert werden kann. Daher sollen bislang vorerst nur die erfolgreichsten Livestream-Protagonist*innen mit der größten Reichweite vom jeweiligen Anbieter rund um die Uhr überwacht und unter anderem auf unangemessenen Bananen-Content hin überprüft werden.

Wir haben auf Snapchat (möglichst unerotisch) dagegen protestiert – hier das Video:

Addet ze.tt auf Snapchat!

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