Videoserie „Flow“ mit Geflüchteten und ihren Paten: „Sie ist da, wenn ich alleine bin“

In unserer Videoreihe „Flow“ geben wir einen Einblick in die besonderen Beziehungen und Erlebnisse, die sich in dem Lübecker Patenprojekt zwischen Geflüchteten und Deutschen Paten ergeben.

Der zweite Film der Reihe „Flow“ porträtiert Aref, der auch als Tontechniker für den Sound der Flow-Serie verantwortlich war. Aref kam mit seiner Familie vor einigen Monaten aus dem Iran nach Europa. Der 20-jährige Schüler und seine Eltern und Geschwister sind in Bad Schwartau, der kleinen Nachbarstadt Lübecks, heimisch geworden.
Er braucht lange, um zu verstehen, dass der Norden Deutschlands seine neue Heimat werden soll. Als er durch das Flow-Projekt seine Mentorin Natalie, eine 20 Jahre alte Erzieherin, kennenlernt, sind sich die beiden jungen Menschen sofort sympathisch. Aref taut auf, lernt im Handumdrehen Deutsch und Natalie versteht, dass der junge Iraner im Grunde ein ähnliches Leben führen will, wie sie.

Aref lebt übrigens seit ein paar Monaten in Berlin und sucht händeringend nach einem Praktikum als Mediengestalter. Wenn ihr einen Tipp habt, dann schreibt uns gerne eine Mail.

[Außerdem auf ze.tt: „Geflüchteter zu sein, das fühlt sich für ihn an wie eine Krankheit.“]

Wir danken besonders den Macher*innen der Serie:

Film & Serie: Tim Hamelberg
Produktionskoordination: Maryam Gardisi
Kamera: Tim Hamelberg, Ben Glitschka & Gina Guzy
Ton: Aref Kheradmandi
Schnitt: Oliver Szyza
Musik: Jan Weigel

Mit freundlicher Unterstützung der Gemeindediakonie Lübeck

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