Virtuelle Abstecher: So stillst du dein Bedürfnis nach Fernweh

Reisen fallen vorerst aus, online kommst du trotzdem um die Welt.

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Du verspürst gerade besonders viel Fernweh? Mit digitalen Touren bist du virtuell schnell weg. Foto: Nattu Adan / Unsplash | CC0

Durch den imposanten Taj Mahal schreiten oder in Grönland Walen dabei zusehen, wie sie durchs eisige Blau schwimmen, geht zurzeit leider nicht. Geht doch, geht sogar gleich jetzt: Google Earth, Live-Übertragungen sowie YouTube-Videos verwirklichen unsere Sehnsucht nach Ausflügen ins Ausland.

Okay, wirklich an Ferien vor Ort kommen die Destinationen im Internet nicht heran. Aber: Keine Reisekosten, kein mühsames Kofferpacken, keine drängelnden Tourist*innen, und besser für die Umwelt ist das virtuelle Verreisen auch. Na also! Happy Home-Holidays.

Taj Mahal, Indien

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Foto: Shan Elahi / Unsplash | CC0

Über Street View von Google Arts and Culture kannst du dich durch den Taj Mahal klicken. Das Grabmal, das eine Mischung aus persischer Architektur und indischem Einfluss widerspiegelt, steht in Agra, im Norden von Indien. 1983 wurde der Taj Mahal, vor dem sich ein 18 Hektar großer Garten befindet, zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Übersetzt bedeutet Taj Mahal übrigens „Krone des Palasts“.

Hier kannst du virtuell zum Taj Mahal reisen

Laikipia County, Kenia

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Foto: Matthias Mullie / Unsplash | CC0

Mit einer Live-Webcam in Laikipia County, das im Zentrum von Kenia liegt, kannst du dich auf eine Onlinetour durch die Natur begeben. Die Kameras filmen vor einem Wasserbecken, in dem Nilpferde schwimmen. Wie beim Abenteuer vor Ort musst du dich auch von zu Hause manchmal ein bisschen Gedulden, bis sich die Tiere zeigen. Das durchgehend hörbare Vogelgezwitscher vermittelt aber ab Sekunde eins ein Feeling von freier Natur.

Hier kannst du nach Laikipia County reisen

Kirschblütenpromenade in Tokio, Japan

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Foto: Edward Ma / Unsplash | CC0

Während die Knospen der Kirschenblüten sich in Japan nur von März bis Mai öffnen, blühen sie im Internet das ganze Jahr durch. Die Kirschblüte ist in Japan ein Symbol für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Mit Google Earth schlenderst du an der Kirschblütenpromenade am Fluss Meguro entlang und bestaunst das rosafarbene Blütenspektakel.

Hier gelangst du zur virtuellen Tour nach Tokio

Grönland

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Foto: Annie Spratt / Unsplash | CC0

Massive Eisblöcke, die sich im Wasser spiegeln, kleine Gruppen von Walen und flackernde Polarlichter am Himmel. Die Aufnahmen des Videomachers Stefan Forster versetzen ins Staunen, aber verschleiern nicht, wie es um Grönland steht: Der Klimawandel bringt das Eis zum Schmelzen.

Hier geht’s zur Tour nach Grönland bei YouTube

Cristo Redentor in Rio de Janeiro, Brasilien

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Foto: Robert Nyman / Unsplash | CC0

Keine Menschen weit und breit. Die Besucher*innen-Plattform im Süden von Rio de Janeiro mit Blick auf die 30 Meter hohe Statue Cristo Redentor ist auf Google Earth leer. Du kannst dich also frei um die Statue im Art-déco-Stil bewegen und unter anderem die Aussicht auf die Guanabara-Bucht genießen.

Hier geht’s zur Christusstatue nach Rio