Von Einsamkeitsrobotern bis Familien zum Mieten – Was hilft gegen Einsamkeit?

Einsamkeit macht krank – Welche Maßnahmen helfen wirklich dagegen? Können Roboter, Einsamkeitsministerin und anderes eine Lösung sein? Eine Expertin schätzt ein.

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Können Einsamkeitsroboter wirklich helfen, dass wir uns weniger allein fühlen? Foto: Andy Kelly / Unsplash | CC0

Während ich neulich im Supermarkt an der Kasse stand, unterhielt ich mich mit der Kassiererin. In den paar Minuten zwischen „Hallo“ und „Das macht 36,95 Euro“ sprachen wir über Liebe, die Pflege von Angehörigen und das Leben. Ich ging mit einem Lächeln nach Hause – und mir wurde bewusst, wie selten das im Alltag ist; sich Zeit nehmen für einen Plausch, sich mit Fremden austauschen. In den Niederlanden hat eine Supermarktkette 2019 sogenannte Plauderkassen eingeführt: Die Kletskassa sollen eine Maßnahme gegen Einsamkeit sein. Im Fokus steht das Schwätzchen, nicht die zackige Abfertigung.

Zweifelsohne eine schöne Idee – inwieweit sie allerdings nachhaltig gegen das Gefühl sozialer Isolation hilft, ist fraglich. Denn Einsamkeit sitzt tief und ist weit verbreitet. „Tendenziell sind Menschen über 80 Jahren besonders häufig von Einsamkeit betroffen, aber Einsamkeit kann in allen Lebensphasen auftreten“, sagt die Einsamkeitsforscherin und Professorin Maike Luhmann.

Zwar geht sie nicht davon aus, dass die Einsamkeitsrate heutzutage wesentlich höher ist als vor zehn oder 20 Jahren, „was teilweise daran liegt, dass wir keine älteren Daten haben“, allerdings sei die Zahl der Menschen, die unter Einsamkeit leiden, dennoch hoch. „Deutschlandweit betrifft es nach vorsichtigen Schätzungen vermutlich mehrere Hunderttausende Menschen“, sagt die Einsamkeitsforscherin.

Zu möglichen Ursachen zählen laut der Professorin mangelnde soziale Kontakte, fehlende Bezugspersonen, gesundheitliche Einschränkungen, geringes Einkommen und beeinträchtigte Mobilität. So weit, so plausibel. Doch wenn so viele Menschen davon betroffen sind, Einsamkeit krank macht und auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt beeinträchtigen kann – was hilft dann dagegen?

Mit Technologie gegen Einsamkeit

Wir leben im Jahr 2020; sich technologische Lösungen für das Problem Einsamkeit auszudenken, ergibt Sinn und liegt durchaus im Bereich des Möglichen.

Da gibt es zum Beispiel Pillo. Pillo ist ein kleines Gerät mit leuchtend blauen Kulleraugen – und künstlicher Intelligenz. Es soll vor allem alleinstehenden älteren Menschen helfen, indem es Tabletten dosiert oder Vitalfunktionen überwacht und in Notfällen Hilfe ruft. Pillo kann aber auch plaudern und damit zwischenmenschliche Interaktionen imitieren.

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Für Menschen, die tage- oder wochenlang das Haus nicht verlassen und niedrigschwellige medizinische Unterstützung brauchen, kann Pillo sinnvoll sein. Wie jede*r, der*die beispielsweise schon mal den Großeltern beim Einteilen unzähliger Medikamente zugeschaut hat, nachvollziehen kann. Der Hersteller betont jedoch ausdrücklich, dass der kleine Roboter keine menschliche Pflege ersetzen kann und soll.

Außerdem haben sich Wissenschaftler*innen mit dem Einsatz von Robodogs und Robocats beispielsweise in Pflegeheimen oder bei demenziell erkrankten Menschen beschäftigt. Teilweise konnten die Roboter das Gefühl der Einsamkeit zumindest zeitweise so gut wie oder sogar stärker verringern als ihre lebendigen Echtfell-Pendants.

Koreanische Forscher*innen haben unterdessen einen Prototypen namens Fribo entwickelt; ein katzenartig anmutendes Gerät mit Sensoren und Mikro, das sich eher an jüngere einsame Menschen richtet. Fribo wird als „Social Networking Robot“ bezeichnet, soll Kontakt zwischen Freund*innen herstellen und erhalten und sich wie ein*e digitale*r Mitbewohner*in anfühlen. Überwachung explizit gewünscht und Teil des Konzeptes.

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Und dann gibt es da noch Pepper. Laut Hersteller „der erste soziale humanoide Roboter““, der menschliche Gesichter und Gefühle erkennen können soll.

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Das sind natürlich nur einige Beispiele für technologische Ansätze. Da unsere Gehirne jedoch auf echte zwischenmenschliche Interaktion und Nähe ausgerichtet sind, ist die Roboterlösung – zumindest bislang – kaum mehr als eine oberflächliche Maßnahme gegen Einsamkeit.

Mit Einsamkeit Profit machen

Wo es ein Bedürfnis gibt, da gibt es einen Markt. Das ist auch beim Thema soziale Isolation und dem Urbedürfnis nach Kontakt nicht anders. Wie im vorherigen Teil dieser Serie beschrieben, profitiert der Kapitalismus von Einsamkeit – indirekt, zum Beispiel durch erhöhtes Konsumverhalten, aber auch ziemlich direkt. Allen voran die sogenannte New Economy. Sharing ist immerhin caring. Oder nicht?

Da ist es nur schlüssig, dass es Onlineportale gibt, die Freund*innen zum Mieten anbieten. Ab umgerechnet knapp zehn Euro pro Stunde kann man eine Begleitung für den Shoppingbummel oder Spaziergang buchen. Alles soll strikt platonisch sein, kein Dating, kein Escort. Bei dem japanischen Unternehmen „Hagemashi Tai“ – übersetzt in etwa „Ich möchte dich aufmuntern““ – lassen sich gleich ganze Familien als Gesellschaft buchen.

Doch nicht nur zeitweise, auch langfristig lässt sich mit Einsamkeit Kasse machen. Neben den inzwischen gängigen Co-Working-Spaces – häufig bevölkert von in der sogenannten Gig Economy verorteten, einzelkämpfenden Freelancer*innen – gibt es in Großstädten auch immer mehr Co-Living-Spaces. Minimalistische Orte, an denen Unbekannte zusammen wohnen; quasi eine Mischung aus gehobenem Studentenwohnheim und Co-Working-Space.

Kleines Zimmerchen, geteiltes Bad, geteilte Küche gibt’s in Berlin für rund 600 Euro pro Monat. So verdienen die Betreiber*innen gutes Geld mit dem Bedürfnis nach Nähe in einem prekären Wohnungsmarkt. Die Frage ist halt, wie robust zwischenmenschliche Beziehungen in derart veränderlichen Umgebungen sind.

Allgemeine Dienstpflicht einführen?

„Wenn man unter Einsamkeit leidet, ist natürlich eine erste Maßnahme, aktiv den Kontakt zu Menschen zu suchen“, sagt die Einsamkeitsforscherin Maike Luhmann. „Dabei sollte man geduldig sein – tiefe, verlässliche Beziehungen entstehen nicht über Nacht, sondern brauchen Zeit.“ Doch die aktive Kontaktaufnahme und der Aufbau von Beziehungen seien für Menschen, die schon sehr lange einsam sind, nicht so einfach.

Tiefe, verlässliche Beziehungen entstehen nicht über Nacht, sondern brauchen Zeit.

Maike Luhmann, Einsamkeitsforscherin

Eine mögliche gesellschaftliche Lösung, die immer mal wieder diskutiert wird, ist die Einführung eines sozialen Pflichtdienstes in Deutschland, auch „allgemeine Dienstpflicht“ genannt. Dahinter verbirgt sich die Idee, dass Schulabgänger*innen sich ein Jahr lang gemeinnützig engagieren sollen – sozial, kulturell, ökologisch. Im Grunde angelehnt an den 2011 zusammen mit der Wehrpflicht abgeschafften Zivildienst.

Zwar gibt es den Bundesfreiwilligendienst oder auch das Freiwillige Soziale Jahr, aber das ist – der Name sagt es – freiwillig. Deshalb gibt es inzwischen weniger junge Leute, die sich so engagieren. Auf dem Höhepunkt 2002 gab es knapp 136.000 Zivildienstleistende in Deutschland, 2010 waren es gut 78.000. Die Zahl der „Bufdis“ lag 2019 hingegen nur bei knapp 40.000 bundesweit. Und ja, diese Menschen fehlen, vor allem im sozialen Bereich und bei der Betreuung einsamer, älterer Personen. Aber staatlich angeordnete Pflichtarbeit ist in Deutschland nicht ohne Weiteres mit dem Grundgesetz vereinbar.

Initiativen, Projekte und Vereine

„Es gibt glücklicherweise mittlerweile sehr viele soziale und politische Initiativen zur Bekämpfung von Einsamkeit. Die meisten dieser Initiativen richten sich an ältere Menschen und versuchen, Möglichkeiten für Kontaktaufnahme und Austausch zu schaffen“, sagt Einsamkeitsforscherin Maike Luhmann.

Dazu gehört zum Beispiel opendot. Die Augsburger Initiative will den Kontakt zwischen Nachbar*innen stärken – indem diejenigen, die sich über Besuch freuen, einen roten Punkt an ihre Tür kleben und dadurch Gesprächs- und Kontaktbereitschaft signalisieren. Solche Initiativen könnten durchaus hilfreich sein, „allerdings wissen wir, dass das Schaffen von Kontaktmöglichkeiten oft nicht ausreicht, um Einsamkeit zu bekämpfen“, so die Expertin. Das gelte besonders für chronisch einsame Menschen.

„Ein weiteres Problem ist, dass einsame Menschen häufig sehr zurückgezogen leben und Angebote entweder gar nicht wahrnehmen oder zumindest nicht von sich aus in Anspruch nehmen“, sagt die Professorin. „Hier benötigen wir eine Strategie, wie wir einsame Menschen überhaupt identifizieren können und sie auf Hilfsangebote hinweisen können.“

Der Berliner Verein Silbernetz ist so ein Netzwerk, das sich gezielt an einsame ältere Menschen richtet und neben einer vertraulichen Telefonnummer auch Helfer*innen vermittelt, die bei den Schritten aus der Einsamkeit unterstützen; außerdem gehört die konkrete Vernetzung zwischen lokalen Angeboten im Kiez und den passenden Menschen zum Programm. Genauso wie Petitionen, Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit.

Ein Problem sei laut Maike Luhmann allerdings, dass viele dieser Maßnahmen eben auf ältere Menschen zugeschnitten seien und deshalb jüngere Menschen, die unter Einsamkeit leiden, oft nicht erreichen könnten.

Etwas anders sieht das Altersprofil bei dem Projekt #Keinerbleibtallein aus. Es ist um Weihnachten 2016 auf Twitter entstanden und inzwischen ein eingetragener Verein, der sich im digitalen Raum, vor allem über soziale Netzwerke und schwerpunktmäßig an den Weihnachtsfeiertagen, um die Vermittlung von Gesellschaft vor Ort bemüht. Und damit einen kleinen Beitrag gegen Einsamkeit leistet.

Was die Politik tun kann

Auf der Suche nach größer angelegten Lösungen schlägt die Einsamkeitsforscherin einen Blick nach Großbritannien vor: „Dort laufen seit einigen Jahren politische Maßnahmen gegen Einsamkeit. Unter anderem gibt es dort das sogenannte Social Prescribing: soziale Aktivitäten auf Rezept vom Hausarzt.“ Das heißt: Hausärzt*innen sollen die soziale Eingebundenheit ihrer Patient*innen berücksichtigen und sie nötigenfalls auf Hilfsangebote vor Ort hinweisen. „Etwas ähnliches könnte möglicherweise auch in Deutschland funktionieren“, meint Maike Luhmann.

Seit Januar 2018 gibt es im Vereinigten Königreich auch eine Ministerin für Einsamkeit. Eigentlich ist es das Staatssekretariat für Zivilgesellschaft, Digitales, Kultur, Medien und Sport und Einsamkeit wurde lediglich angeschlossen, aber dennoch. Aktuell kümmert sich Baronin Diana Barran um das Thema. Sie sieht die Rolle der Regierung laut Zeitungsbericht eher als Katalysator und meint, der Kampf gegen Einsamkeit finde konkret auf dem lokalen Level statt. Also zum Beispiel unter Nachbar*innen.

Auch hierzulande werden politische Maßnahmen gegen Einsamkeit diskutiert. Und auf Seite 118 des Koalitionsvertrages heißt es: „Gesellschaft und Demokratie leben von Gemeinschaft. Familiäre Bindung und ein stabiles Netz mit vielfältigen sozialen Kontakten fördern das individuelle Wohlergehen und verhindern Einsamkeit. Angesichts einer zunehmend individualisierten, mobilen und digitalen Gesellschaft werden wir Strategien und Konzepte entwickeln, die Einsamkeit in allen Altersgruppen vorbeugen und Vereinsamung bekämpfen.“

Und in diesem Dokument lässt sich nachlesen, was die Bundesregierung sonst so zum Thema Einsamkeit sagt und welche Maßnahmen und Fördergelder bislang geplant sind. Noch ist einiges offen. „Insgesamt lässt sich sagen, dass es im Moment einen deutlichen politischen Willen gibt, das Problem Einsamkeit anzugehen, aber es ist noch zu früh, konkrete Maßnahmen zu benennen, unter anderem weil die Forschung dazu noch nicht weit genug ist“, fasst Professorin Luhmann zusammen.

Es fängt mit dir an

Es gibt verschiedene Wege, gegen Einsamkeit vorzugehen. Einige davon beginnen bei uns selbst; mit Freundschaftspflege zum Beispiel. „Die beste Maßnahme gegen Einsamkeit ist Vorbeugung. Jeder von uns sollte versuchen, sein soziales Netzwerk zu pflegen“, rät auch die Einsamkeitsforscherin. „Dabei finde ich das Bild vom sozialen Konvoi besonders hilfreich. Das ist die Idee, dass wir von einer Gruppe von Menschen umgeben sind, die uns durchs Leben begleiten.“

Dazu gehören Partner*innen, Familienmitglieder und enge Freund*innen. Die Zusammensetzung des Konvois könne sich im Lauf des Lebens durchaus verändern. „Manche Menschen brechen weg, andere kommen dazu. Wichtig ist aber, dass man immer eine stabile Gruppe von Menschen hat, auf die man sich verlassen kann“, erklärt Maike Luhmann. „So kann man den Verlust einzelner Menschen, zum Beispiel des Ehepartners, besser verkraften.“

Zu den erweiterten Maßnahmen gegen Einsamkeit gehört unter anderem gesellschaftliches Engagement. Bei den Nachbar*innen klingeln, Hilfe und Gespräche anbieten und suchen. Offen und freundlich sein und bleiben und nicht so leicht aufgeben.

„Eine Folge von Einsamkeit ist, dass man dazu neigt, sein Umfeld negativer wahrzunehmen“, erklärt die Expertin. „Einsame Menschen gehen eher davon aus, dass andere Menschen ihnen ablehnend gegenüber eingestellt sind und reagieren dann häufig ebenfalls mit Ablehnung oder Rückzug.“ Das kann logischerweise die soziale Isolation weiter verstärken und den Kontakt- und Beziehungsaufbau erschweren.

Chronisch einsamen Menschen gelinge es oft nicht, aus eigener Kraft aus dieser Negativspirale auszusteigen. „In solchen Fällen ist es meist am besten, sich bei Experten Hilfe zu suchen – zum Beispiel bei Sorgentelefonen oder bei im Rahmen einer Psychotherapie“, sagt die Einsamkeitsforscherin.

Im großen gesellschaftlichen Rahmen rät der belgische Psychoanalytiker und Buchautor Professor Paul Verhaeghe dazu, das derzeitige System nicht mehr als alternativlos zu betrachten, sondern den Neoliberalismus zu überwinden und stattdessen eine wertebasierte Gesellschaft zu entwerfen, in der die Bedingungen für Wirtschaft, Arbeit, Bildung und Leben weniger profitorientiert sind. Laut Verhaeghe sollten wir bessere politische Entscheidungen verlangen und Politiker*innen stärker zur Rechenschaft ziehen, um eine gesunde Gesellschaft aufbauen zu können.

Denn Einsamkeit als Problem reicht in nahezu alle Lebensbereiche hinein. Sie beeinträchtigt unsere Gesundheit und Lebenserwartung, verursacht Kosten, sie macht Menschen empfänglicher für radikale Strömungen und unnötigen Konsum, sie lässt den gesellschaftlichen Zusammenhalt erodieren.

Kurz: Einsamkeit geht uns alle an – auch, wenn wir selbst noch nicht direkt davon betroffen sind. Und deshalb ist es sinnvoll, dass wir uns alle bemühen, Maßnahmen dagegen zu entwickeln. „Grundsätzlich sollten wir als Gesellschaft ein allgemeines Interesse daran haben, dass Menschen nicht leiden“, sagt auch Professorin Maike Luhmann. Das heißt, schon aus humanitären Gründen sollten wir versuchen, Einsamkeit zu bekämpfen.“


Hier lest ihr Teil 1: Warum wir uns alle einsam fühlen
Hier lest ihr Teil 2: Wir haben verlernt, füreinander da zu sein
Hier lest ihr Teil 3: Wenn Einsamkeit krank macht

Hier lest ihr Teil 4: Neoliberaler Kapitalismus macht einsam