Vor diesen Jugendsünden haben euch eure Eltern gerettet

Ob Arschgeweih oder Emo-Frisur: Mit 14 wirkten manche Ideen deutlich attraktiver als in der Retrospektive.

Symboldbild für: Hätte ich mir mal lieber nicht „Ich liebe Denis" tätowiert. Einen Monat vor der Trennung Foto: Unsplash/Abigail Keenan

Die Jahre zwischen 13 und 18 sind nicht gerade bekannt dafür, dass man in ihnen weise Lebensentscheidungen trifft. Man kann nur hoffen, ein stabiles paar Eltern an der Seite zu haben, das einen von den schlimmsten Fehleinschätzungen abhält. Wir haben euch gefragt, von welchen Jugendsünden eure Eltern euch glücklicherweise abgehalten haben. Und das sind eure Antworten:

1. Modesünden

„Meine naturblonden Haare während meiner Emo-Phase schwarz zu färben.“

„Eine Knopfhose zu tragen. Ich wollte unbedingt eine dieser schrecklichen Jogginghosen haben, die man seitlich die Beine entlang aufknöpfen kann. Zum Glück hat Mama geweigert mir eine zu kaufen!“

 

2. Berufliche Fehlentscheidungen

„Ich wollte unbedingt Kindermodel in der Fernsehwerbung werden. Ich denke, ich habe nichts verpasst.“

„Völlig unreflektiert an einem Hilfsprojekt in einem afrikanischen Land teilzunehmen. Heute sehe ich diese Wir-weißen-Jugendlichen-müssen-den-armen-afrikanischen-Kindern-helfen-Projekte eher kritisch. Ein Mehrwert für die Projekte entsteht eher selten, nur die Teilnehmer können sich eine weitere ,gute Tat‘ in den Lebenslauf schreiben.“

„Latein als zweite Fremdsprache!“

„Medizinstudium“

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3. Körperliche Verwahrlosung

„Meine Mama meinte zu mir, als ich 14 war und mir die Beine rasieren wollte: ,Lass das! Mit deinen hellblonden weichen Haaren hast du das gar nicht nötig. Kostet dich nur Zeit und Nerven.‘ Natürlich wollte ich das trotzdem machen. Dann hat sie mir ihre Beine gezeigt, wie pieksig die sich nach wenigen Tagen anfühlen und ich habe es gelassen. Bis heute ist das keinem Mann aufgefallen und ich habe im Bad mehr Zeit für andere Dinge als Beine rasieren.“

„Ultrahässliches 90er-Jahre-Delfin-springt-fröhlich-Tattoo auf Knöchel oder Schulterblatt“

4. Charakterliche Verwahrlosung

„Eine Woche ,Jugendreise‘ nach Rimini mit schlechtem Alkohol, noch schlechteren Partys und einem Hotel voller Bettwanzen und Schimmel. Dank Eltern und Pfeifferschem Drüsenfieber bin ich davor verschont worden …“

„Meth und Alkoholismus (quasi das CSU wählen/BWL Studium für Ossis). Obwohl, eigentlich bin ich ziemlich selbstständig drum herum gekommen.“

„Ein (homophobes, rassistisches, nationalistisches, intolerantes, egoistisches) Arschloch werden. Reicht, denke ich.“

5. Generelle Verirrungen

„Boutiquen, Pauschalurlaub und Fertigessen“

„Einer Fastnachts-Clique beizutreten“

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