Warum es beim Sex vor allem um Macht geht

Welche Rolle spielt Macht beim Sex? Und wie können wir uns selbst sexuell ermächtigen? Im Podcast Was Macht macht spricht unsere Autorin mit einer Sexologin über die Verbindung von Macht und Sex und lässt sich von einer Domina fesseln.

Wie guter Sex geht? Am besten reden wir drüber. Foto: Elif Kücük

„Alles im Leben dreht sich um Sex, nur nicht der Sex. Der dreht sich um Macht“ – so lautet eine Redewendung. Aber: Stimmt das überhaupt? Welche Rolle spielt Macht beim Sex? Wie viel Einfluss haben gesellschaftspolitische Machtverhältnisse auf unseren Sex? Welches Machtverhältnis sorgt für guten Sex? Und überhaupt: Was macht guten Sex aus? Und was hat Sex mit Selbstermächtigung zu tun? Darüber spreche ich in dieser Podcast-Episode mit zwei Frauen, die sich mit Sex auskennen.

Ann-Marlene Henning ist Sextherapeutin und Buchautorin und betont, wie wichtig Sprache für Sex ist. Sie erzählt aus ihrem Alltag als Sextherapeutin und sagt: „Da sitzen dann Frauen, die nicht wissen, wie sie funktionieren, die sich nie angefasst haben.“ Wir sprechen über den Zusammenhang von Macht, Sprache und Sex. Und sie rät: „Früh anfangen“. Womit, erzählt sie im Podcast.

Eine, die auch gern über Sex redet, ist Kristina Marlen. Und sie redet nicht nur darüber, sie macht ihn auch. Kristina Marlen bietet als Sexarbeiterin Sessions, Workshops und Coachings für alle Geschlechter an. Spezialisiert ist sie auf BDSM, Bondage, Tantra und sexuelle Kommunikation. Wir sprechen über die Wichtigkeit von Selbstermächtigung und über eine weitere Strategie für guten Sex: „Ich habe noch nicht festgestellt, dass Sex schlechter wird dadurch, dass ich darüber spreche.“ Ich mache bei ihrem Workshop Sexual Healing mit und lasse mich von ihr fesseln – ob ich mich dabei mächtig oder machtlos fühle, erzähle ich im Podcast.

Hör dir hier alle Folgen von Was Macht macht an: