Macht im Job: „Wichtig ist, alle zu hören“

Wie fühlt es sich an, Macht im Job zu haben? Sind hierarchische Arbeitsstrukturen noch zeitgemäß? Ein Gespräch mit zwei Alphatieren.

ze.tt-Autorin Mareice Kaiser spricht mit Simone Menne und Christoph Bornschein über Macht, Einfluss und den Unterschied.

ze.tt-Autorin Mareice Kaiser spricht mit Simone Menne und Christoph Bornschein über Macht, Einfluss und den Unterschied. Foto: Elif Kücük / ze.tt

Arbeitest du in hierarchischen Strukturen? Lohnarbeit mit flachen Hierarchien oder ganz ohne Hierarchien wird immer mehr als das Optimum dargestellt. „Sei deine eigene Chefin!“ oder auch „wir arbeiten alle gleichberechtigt“ – in der Realität sind wir von dieser Vision oft noch sehr weit entfernt. Wir sind abhängig von Menschen, die uns einstellen, die uns bezahlen, die uns wertschätzen – und manchmal auch von Menschen, die uns ihre Macht spüren lassen. In dieser Episode von Was Macht macht treffe ich zwei Menschen, die Macht haben und hinterfrage, inwiefern sie sie ausüben.

Simone Menne ist Aufsichtsrätin und war Finanzchefin bei Lufthansa und Boehringer Ingelheim. „Ich mag Macht“, sagt sie – und hat sich dennoch als einzige Frau manchmal wie ein Maskottchen gefühlt. Einen ganz anderen Umgang mit dem Begriff hat Christoph Bornschein. Der Geschäftsführer der digitalen Agentur Torben, Lucie und die Gelbe Gefahr (TLGG) reist um die Welt, berät Dax-Unternehmen und Ministerien zur Digitalisierung – das alles im Kapuzenpulli. Zeichen der Macht sind ihm fremd, wie auch der Begriff. Er spricht lieber von Einfluss.

Mit Simone Menne und Christoph Bornschein spreche ich über mächtige Momente im Job, über die Führung von Teams, den Zusammenhang von Hierarchie und Macht und wie unsere Lohnarbeit aussehen könnte, wenn Macht gerechter verteilt wäre.

Hör dir hier alle Folgen von Was Macht macht an