Wie ich mich für mehr Selbstliebe beim Tantra-Yoga auszog

Den eigenen Körper lieben lernen durch das Ausziehen vor anderen? Unsere Redakteurin begibt sich in unserer Podcast-Serie auf die Suche nach dem Glück. Dieses Mal probiert sie Tantra-Yoga. Funktioniert das?

Wie ich mich für mehr Selbstliebe beim Tantra-Yoga auszog

Foto: © Elif Kücük / ze.tt

In dem Podcast Eva auf dem Weg zum Glück versucht unsere Autorin zufriedener, ausgeglichener und auf Dauer glücklicher zu werden. Eigentlich geht es ihr ja gut. Und trotzdem ist sie manchmal wahnsinnig unzufrieden mit sich selbst und negative Gedanken überschwemmen ihren Kopf. Nachdem ihr typische Ansätze wie Ratgeber oder Selbstreflexion nicht weiterhalfen, testet sie nun in jeder Folge eine andere alternative Methode: New-Age-Trends irgendwo zwischen Spiritualität und Esoterik.


Jetzt ist es soweit. Ich muss das Strandtuch fallen lassen. Die anderen im Raum sind bereits nackt. Nicht ganz 20 Menschen stehen rund um mich. Jung, alt, Paare, allein. Ich schlinge das Tuch noch ein Stück fester um meinen Körper. Als würde mein Leben davon abhängen. Plötzlich erscheint mir die Idee, Tantra zu testen, ziemlich bescheuert.

[Außerdem auf ze.tt: Selbstmitgefühl: Sei nicht so hart mit dir selbst]

Mir fällt es schwer, mit meinem Körper zufrieden zu sein. Auch wenn ich weiß, dass es ungesund und unnötig ist, vergleiche ich mich andauernd mit anderen. Dann wünsche ich mir einen dünneren Bauch, einen Po ohne Cellulite und längere Beine. An manchen Tagen sehe ich an meinem Körper nur Makel. Schließlich erzählt mir eine Freundin von Tantra-Yoga: Nackt zu praktizieren, könne mir helfen, meinen Körper zu akzeptieren. Meint sie.

[Außerdem auf ze.tt: Jeder Körper ist ein Bikinikörper!]

Ich suche im Internet nach Tantra-Kursen für Anfänger*innen und stoße auf ein Institut. „Tantra Yoga: nackt, sinnlich und meditativ“, lese ich auf der Seite. „Anfänger*innen willkommen!“ Ich gebe mir einen Ruck und schreibe eine Mail.

Ob mir nacktes Yoga geholfen hat, mit meinem Körper besser klarzukommen, könnt ihr hier in meiner dritten Podcast-Folge hören.


Wo kann ich Eva auf dem Weg zum Glück hören?


In den vergangenen Folgen habe ich Tarotkarten gelegt und mich hypnotiseren lassen –wie haben euch die Folgen gefallen? Feedback, Anregungen und Ideen, was ich in der nächsten Folge auf der Suche nach dem Glück testen könnte, schreibt mir gerne an eva.reisinger@ze.tt. Ich freue mich über eure Post!