ze.tt-Serie: „Mit dem Tod leben“

Wie gehen wir mit dem eigenen Tod und dem anderer Menschen um?

Wie gehen wir mit dem eigenen Tod und dem anderer Menschen um? Quelle: Unsplash | CC0

In der Serie Mit dem Tod leben protokollieren wir die Erfahrungen von Menschen, die den Tod von Nahestehenden verarbeiten mussten. Was hat ihnen während der Trauer geholfen und haben sie durch den Verlust etwas für sich selbst gelernt?

Auf dieser Übersichtsseite findet ihr alle Teile der Serie „Mit dem Tod leben“. Zehn der acht Artikel sind Protokolle, in denen Protagonist*innen erzählen, wie sie mit dem Tod nahestehender Menschen umgegangen sind. Sie zeigen, wie individuell Trauer ist. Teil 3 befasst sich mit dem Thema „Persönliche Reifung nach Verlusten“, Teil 10 mit dem Umgang mit dem eigenen Tod.

Teil 1: „Meine Familie starb an Krebs und ich habe Sinn darin gefunden“

Kerstins Eltern und ihre Schwester starben an Krebs. Lange fragte sie sich, warum gerade sie von der Krankheit verschont blieb und wie sie damit umgehen soll. Heute kennt sie die Antwort. Ein Protokoll

Teil 2: „Ich trage jeden Tag ein Schmuckstück meiner verstorbenen Oma“

Weihnachten 2016 starb Vanessas Großmutter. Um den Verlust zu verarbeiten, begann sie, täglich eines der Schmuckstücke ihrer Oma zu tragen. Das tut sie bis heute. Ein Protokoll

 Teil 3: Wann uns Trauer reifen lässt

Der Tod einer nahestehenden Person kann uns langfristig persönlich reifen lassen. Wie kommt es dazu? Teil 3 der Serie Mit dem Tod leben.

Teil 4: „Seit mein Papa tot ist, hat sich Angst in mein Leben gefressen“

Lena verlor ihren Vater und ihren Cousin. Sie wurde so ängstlich, dass es ihr schwerfällt zu verreisen oder eine Beziehung zu führen. Nun will sie sich der Angst stellen. Ein Protokoll

Teil 5: „Omas Versicherungen abzuwickeln war wie ein zweiter Abschied“

Robert verkauft Versicherungen und schloss auch mit seiner Großmutter mehrere ab. Als sie starb, löste er diese Verträge auf. Auf eine eigenartige Weise half ihm das bei der Trauer. Ein Protokoll

Teil 6: Wie ich den Verlust meines Sohnes verarbeite

Stephanie bekam Zwillinge, eines ihrer Kinder starb zehn Tage nach der Geburt. Dank professioneller Hilfe lernten sie und ihr Mann, auf jeweils eigene Art zu trauern. Ein Protokoll

Teil 7: „Nachdem mein Papa starb, ritzte ich mich und schlief mit älteren Männern“

Als Anja elf Jahre alt war, starb ihr Vater. Auf seinen Tod flüchtete sie sich in eine selbstzerstörerische Lebensweise und Selbsthass. Ihr Heilungsprozess begann erst nach dem Abitur. Ein Protokoll

Teil 8: „Mein Onkel war Zeuge Jehovas und verzichtete auf lebensrettendes Blut“

Sarahs Onkel wäre noch am Leben, wenn er nicht wegen seines Glaubens auf eine Bluttransfusion verzichtet hätte. Diese Entscheidung machte Sarah anfangs vor allem wütend. Heute versteht sie sie. Ein Protokoll

Teil 9: „Mein Sohn hat sich erschossen. Für mich ist er nicht gestorben“

Ilses Sohn wählte mit 26 Jahren den Freitod. Seine Mutter trauerte mehr als ein Jahrzehnt, bis sie ihn gehen lassen konnte. Ein Protokoll

Teil 10: Warum es sinnvoll ist, sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen

Wir alle wissen, dass wir irgendwann sterben werden. Dennoch schieben viele den Gedanken an den eigenen Tod weit von sich. Dabei kann es helfen, sich der eigenen Endlichkeit bewusst zu sein. Letzter Teil der Serie.