„Ziag o, du Wiaschtl!“ Wenn Deutsche versuchen, auf Wienerisch zu fluchen

Da ich der einzige Wiener in der Redaktion bin und sich meine Kolleg*innen immer wieder über meine seltsamen Wortkreationen wundern, wurde es Zeit für eine Lehrstunde.

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Darf ich mich vorstellen: Philipp, in Wien geboren und aufgewachsen. Wer das durchgemacht hat, weiß, dass mehr oder weniger gepflegtes Schimpfen ein wichtiger Teil des berühmten Wiener Charms ist. Grantige Äußerungen gehören zu Wien wie die Kodderschnauze zu Berlin. Kunstvolles Schimpfen hat da nicht nur Tradition, sonder ist teilweise Pflicht, um den Alltag unter lauter Depperten zu bewältigen.

Das hat auch die Stadt Wien selbst erkannt und ein kleines Nachschlage- und Erklärwerk herausgebracht: Schimpfen wie ein echter Wiener im Holzbaum-Verlag. Damit sich alle gleichermaßen gut auf wienerisch beschimpfen können. Alles für ein besseres Miteinander, oder so.

Weil ich mein Wienerisch selbst auffrischen und den deutschen Kolleg*innen endlich mal die gschissene Kunst des Wiener Grantlns beibringen wollte, habe ich sie getestet.